Personen

Zum Miteinander einmaliger Freiheitswesen

Interdisziplinäres Colloquium | Lindenthal-Institut
Samstag, 8. Oktober 2011 | Teil 2

Unter allen Wesen der belebten Natur ist der Mensch etwas Besonderes. Und unter seinesgleichen einzig, unaustauschbar: Individuum. Naturgemäß erfährt der Mensch sich als bewusstes Ich, als Subjekt mit Verstand und freiem Willen. Wir sprechen von "Person". Nach seinem Abbild habe Gott den Menschen geschaffen, so die Bibel. Personen haben Würde. Im Bekenntnis zu dieser Würde wurzeln die Menschenrechte. Dem Wesen nach ist jeder Mensch Person. Niemand ist für sich allein Person. Personsein äußert sich im Miteinander. Achtung der Person verlangt, dass niemand ausgenommen wird. Gleiche Würde, gleiche Rechte. Weil je einzig, sind Personen in ihrer Eigenart - dem Anderssein - gleich wertzuschätzen und zu achten. Das war nicht immer anerkannt. Wertschätzung galt vielmehr der Rolle. Sind etwa Mannsein, Frausein beispielsweise Rollen? Oder Merkmal der Person?


Programm - Samstag, 8. Oktober 2011

  • 16:00 Begrüßungskaffee, Einschreibung 
  • 16:30 Begrüßung und Einführung (Dr. Hans Thomas)
  • 16:50 Priv.-Doz. Dr. Jakob Fortunat Stagl: Die Personwerdung des Menschen: Anfänge im römischen Recht
  • 17:30 Prof. Dr. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Junge oder Mädchen? Das lassen wir es später selber mal entscheiden! Über Spielraum und Grenze von Geschlechterrollen
  • 18:10 Pause
  • 18:40 Aussprache 
  • 19:40 Ausklang (mit Imbiss)


Programm des Colloquiums als PDF

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