Was lässt sich aus dem Phänomen Trump lernen?

Gemeinschaftsveranstaltung mit der Online-Tageszeitung

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Vortrag und Diskussion mit dem Ex-US-Diplomaten und Autor Todd Huizinga
Montag, 9. Oktober, 19:30 Uhr

tl_files/Programme/cover-was-europa-von-trump-lernen-kann-von-todd-huizinga.media.67f5f324e0d20a8f2041b2dc0876754ev1.jpgEs steckt den Europäern noch in allen Knochen: Der Wahlsieg von Donald Trump, dieser Antithese des Politikers, der mit politisch unkorrekten und provozierenden Sprüchen tatsächlich die Präsidentenwahl in den USA gewonnen hat. Europa wird da von einigen als Hort des Liberalismus gepriesen, Angela Merkel gar als letzte Bastion gegen den aufkeimenden Populismus. Doch wie sehr stimmen diese vermeintlich klaren Positionen? Todd Huizinga, altgedienter US-Diplomat mit mehreren Stationen in Brüssel und Deutschland, präsentiert in seinem 2017 erschienen Buch „Was Europa von Trump lernen kann. Die Krise des alten Kontinents und das neue Amerika“ differenzierte Erklärungen für das Phänomen Trump. Das Außeinanderdriften von progressiver Elite und konservativere Mitte der Bevölkerung bedarf auch mit Blick auf die Entwicklungen in Europa einer genaueren Betrachtung. Die Culture Wars, von den in den USA seit Anfang der 1990er Jahren die Rede ist, sind mittlerweile auch im alten Europa angekommen, wenngleich sie hier noch keimhaft und ungebündelt zu Tage treten.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr. Im Anschluss laden wir zu einem Umtrunk. Bei dieser Gelegenheit kann das neue Buch von Todd Huizinga erworben werden.
Der Eintritt ist frei, Spenden zum Unterhalt des Instituts sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung wird erbeten.

Todd Huizinga ist Senior Fellow am Paul B. Henry Institute für das Studium des Christentums und der Politik am Calvin College in Grand Rapids, Michigan, USA. Von 2014 bis Juni 2016 war er Direktor für internationale Angelegenheiten beim Acton Institute. Zuvor war er von 1992 bis 2012 Diplomat im Auswärtigen Dienst der USA – er war Gesandter an der U.S.-Botschaft in Luxemburg, Botschaftsrat an der Ständigen Vertretung der USA bei der Europäischen Union in Brüssel, Konsul für politische und wirtschaftliche Angelegenheiten an den Generalkonsulaten der USA in Hamburg und München sowie Pressesprecher und Konsul für kulturelle Angelegenheiten am U.S.-Generalkonsulat in Monterrey, Mexico. Während seines diplomatischen Dienstes war er auch an den Botschaften bzw. Konsulaten in Dublin, Frankfurt/M. und San Jose, Costa Rica tätig sowie im Büro für Angelegenheiten der Europäischen Union im U.S. Department of State in Washington, D.C. Er hat Musik und Germanistik am Calvin College in Michigan, USA studiert sowie Germanistik an der University of Wisconsin-Madison. Er ist Mitbegründer des Transatlantic Christian Council, einer Organisation, die sich der Stärkung der transatlantischen Beziehungen widmet. Zu seinen Publikationen zählen u.a.: Was Europa von Trump lernen kann, Berlin 2017, sowie The New Totalitarian Temptation: Global Governance and the Crisis of Democracy in Europe, New York 2016. Eine Besprechung in der renommierten National Review bezeichnete letzteres als “das beste Buch, das je über die Europäische Union geschrieben wurde”.

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