Referenten Colloqium 2017

DerIslam (ein) zentraler Konfliktherd um europäische Freiheitsrechte? – Teil II (2017)

Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Dieter Grimm, LL.M.: geb. 1937 in Kassel, Studium der Rechts- und Politikwissenschaft in Frankfurt/Main, Freiburg i.Br., an der Freien Universität Berlin und an der Sorbonne in Paris. 1962 Erstes und 1967 Zweites juristisches Staatsexamen. 1965 erwarb er den Grad eines Master of Laws (LL.M.) an der Harvard University. Seit 1966 Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt. 1971 Dr. jur. und 1979 Habilitation an der Universität Frankfurt. Seit 1979 Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Bielefeld, seit 2000 an der Humboldt-Universität Berlin. Zu seinen fünf habilitierten Schülern zählt u.a. Gertrude Lübbe-Wolff (von 2002-2014 Richterin des Zweiten Senats des BVerfG). 1987-1999 Richter des Ersten Senats des BVerfG, dort u.a. zuständig für Meinungs-, Rundfunk- und Pressefreiheit, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, allgem. Persönlichkeitsrecht. Seit 2000 Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, 2001-2007 als dessen Rektor. Seit 2001 Visiting Professor an der Yale Law School.

Prof. Dr. Klaus Ferdinand Gärditz: geb. 1975 in Trostberg (Oberbayern), Studium der Rechtswissenschaft in Bonn. Staatsexamina 1999 und 2001. 2002 Dr. jur. Universität Bonn. Nach Tätigkeiten als Verwaltungsrichter in Rheinland-Pfalz und als Rechtsanwalt in der Bonner Kanzlei Boesen wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Öffentliches Recht und Europarecht der Universität Bayreuth, dort 2009 Habilitation. Seit 2009 Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Universität Bonn. Seit 2015 Richter im Nebenamt am 8. Senat des OVG für Nordrhein-Westfalen. Viele Veröffentlichungen u.a. zur Verwaltungsgerichtsordnung, dem Umweltrecht, Wissenschaftsrecht, Strafprozeßrecht, Völkerrecht, Lebensrecht.

Dr. Verena Hoene, LL.M.: geb. 1966 in Köln, Studium der Rechtswissenschaften, 1994 Master of Law (LL.M.) an der University of Washington School of Law, 1995 Zweites Staatsexamen. 1996 Dr. jur. (Universität Trier). Fachanwältin für Gewerblichen Rechtsschutz. Rechtsanwältin und Partnerin der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek (mit Büros in 8 deutschen Städten sowie in Brüssel und Zürich) in Köln u.a. für Presse- und Äußerungsrecht, Informationstechnologie. Seit der 5. Aufl. 2013 Autorin in Soehring/Hoene „Presserecht“. Diverse Veröffentlichungen und Vorträge zum Presserecht und Markenschutz.

Referenten (Teil II A), Juni 2017

Dr. Reinhard Müller, geb. 1968 in Walsrode, 1987 Abitur, Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte in Münster, 1993 und 1997 Staatsexamina, 1996 Promotion zum Dr.iur. an der TU Dresden, seit 1998 in der politischen Redaktion der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vor allem für rechts- und innenpolitische Themen, inzwischen auch verantwortlich für die Seiten „Staat und Recht“ (wöchentl.) und „Zeitgeschehen“ (täglich), (fast) täglich mit Kommentaren, Leitartikeln oder Berichten in der F.A.Z. präsent.

Prof. Dr. Michael Sachs, geb. 1951 in Duisburg, 1969 Abitur, Jura-Studium an der Univ. zu Köln, Staatsexamina 1973 und 1978, 1976 Promotion zum Dr.iur. und 1985 Habilitation in Köln, seit 1987 Professuren in Augsburg, Potsdam und Düsseldorf, seit 2001 Lehrstuhlinhaber für Staats- und Verwaltungsrecht an der Univ. zu Köln, Direktor des dortigen Instituts für Deutsches und Europäisches Wissenschaftsrecht, Herausgeber eines Grundgesetz-Kommentars (7. Aufl. 2014, 2700 S.), Mitautor des 5-bändigen „Staatsrechts“ seines Lehrers Klaus Stern, viele Veröffentlichungen zu Grundrechten, Staatsorganisationsrecht, Verwaltungs- und Verwaltungsprozessrecht, Wissenschaftsrecht.

Dr. Lothar Häberle, geb. 1954 in Frankfurt/Main, 1973 Abitur, Studium der Staatswissenschaften (bes. VWL) in Bonn und Köln, 1978 Diplom-Volkswirt und 1982 Promotion zum Dr.rer.pol. an der Univ. zu Köln, mehrjährige Tätigkeit in der Politikberatung, u.a. für einen Landesminister, derzeit wissenschaftlicher Referent und im Leitungsteam des Lindenthal-Instituts in Köln, Veröffentlichungen und Seminare zum Religionsrecht, zu Toleranz, Relativismus, zum Spannungsfeld von Sicherheit und Freiheit, zu Ehe und Familie, zu demographischen und demoskopischen Studien.