„Der“ Islam – (ein) zentraler Konfliktherd um europäische Freiheitsrechte?

Interdisziplinäres Colloquium - Freitag, 3. November (Teil II B)

„Den“ Islam gibt es nicht, weder inhaltlich gleich ausgeprägt noch in allen Ländern identisch. Das kann als ein Ergebnis des ersten Teils des Colloquiums festgehalten werden. Der zweite Teil behandelte die Konsequenzen aus dem so konturierten Islam für einige Freiheitsrechte in Europa, allen voran die Religionsfreiheit in ihren vielen Ausprägungen und Konfliktfeldern (etwa islamisches Kopftuch von Lehrkräften, Richterinnen und in der Wirtschaft, Burka und Burkini, Satire und Blasphemie). - Mehr zu den vorherigen Veranstaltungen: 2016 und 2017.
Beim letzten Teil der Colloquienfolge über „den“ Islam und die europäischen Freiheitsrechte stehen Meinungs- und Pressefreiheit im Fokus. Bei der Behandlung der vielschichtigen Thematik werden neben den religiös unterschiedlich geprägten Vorverständnissen insbesondere auch die Veränderungen durch das Internet diskutiert.

Programm

  • 17:30 Begrüßungskaffee, Einschreibung
  • 18:00 Einführung (Dr. Lothar Häberle, Lindenthal-Institut)
  • 18:15 Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Dieter Grimm (Berlin): Grund und Grenzen der Meinungsfreiheit in Europa und den USA. Religionsbeschimpfung, Satire, Skandalisierung und investigativer Journalismus, „Auschwitz-Lüge“
  • 19:00 Pause
  • 19:30 Prof. Dr. Klaus Ferdinand Gärditz (Bonn): Neue Herausforderungen an die Meinungsfreiheit in Europa. Zur ambivalenten Rolle des Internets und zu den Auseinandersetzungen um „den“ Islam
  • 20:00 Dr. Verena Hoene (Köln): Presse- und Meinungsfreiheit im Zeitalter des Internets. Einige Fallstudien und deren Einordnung
  • 20:30 Diskussion mit den Referenten
  • 21:15 Ausklang bei Wein und Fingerfood

Informationen zu den Referenten

tl_files/pic/sys_pic/iconPDF.gif Das Programm als PDF

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